Fragen und Antworten

Wie wirkt sich Ozon auf meine Gesundheit aus?

Zu den Wirkungen gehören unter anderem:

• Reizungen der Schleimhäute wie Augenbrennen, Kratzen im Hals, Druck auf der Brust und    Schmerzen beim tief Einatmen
• Entzündungsreaktionen in den Atemwegen bis in die Lungen
• Eine messbare vorübergehende Einschränkung der Lungenfunktion
• Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit
• Verstärkung der Reaktion der Luftwege auf andere Reize (weitere Luftschadstoffe wie zum    Beispiel Schwebestaub (PM10) sowie Pollen, Milben usw.)


Wovon hängt die Wirkung ab?

Die Wirkung wird im Wesentlichen von folgenden Faktoren beeinflusst:

• Konzentration: Je höher die Ozonwerte steigen, desto mehr Personen sind betroffen.
• Dauer: Je länger sich jemand in ozonreicher Luft aufhält, desto stärker wird die Reaktion.
• Intensität der Arbeit oder Tätigkeit: Je grösser die körperliche Anstrengung ist, desto stärker    fällt die Reaktion aus.

Wie soll ich mich bei hoher Ozonbelastung verhalten?

• Eine generelle Empfehlung, bei hohen Ozonwerten nicht ins Freie zu gehen, ist nicht    notwendig.
• Auch wenn die Ozonkonzentration in geschlossenen Räumen in der Regel niedriger ist als im    Freien, sollen Kinder weder vom Spielen abgehalten noch eingesperrt werden.
• Sportanlässe, Wanderungen und andere Aktivitäten im Sommer sollen so geplant werden,    dass Ausdauerleistungen eher vormittags oder abends erbracht werden. Auf Personen, die    unter Beschwerden infolge Ozon leiden, soll kein Leistungsdruck ausgeübt werden.
• Personen, die wiederholt Beschwerden verspüren, sollten eine Ärztin oder einen Arzt    aufsuchen, um die Ursache der Symptome genau abzuklären.
• Die Behörden von Bund und Kantonen den Automobilisten, bei Sommersmoggefahr das Auto    vorsorglich zuhause zu lassen, um die Schadstoffemissionen auf ein Mindestmass zu    beschränken.


Kann man trotzdem Sport treiben?

Ja, auch bei hohen Ozonwerten ist sportliche Betätigung grundsätzlich möglich. Allerdings wird während der heissesten Tageszeit von sportlichen Aktivitäten abgeraten, weil dann auch die Ozonkonzentration am höchsten ist. Für Sportlehrerinnen und -lehrer und Trainer bedeutet dies, dass zur heissesten Tageszeit keine intensiven körperlichen Leistungen gefordert und Sportanlässe eher morgens oder abends durchgeführt werden sollten. Überdies sind die Ozonwerte im Wald in der Regel etwas niedriger als auf freiem Feld. Bei heissem Wetter schützt der Wald zudem vor der Sonne, was sich positiv auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit auswirkt. Ärzte empfehlen Personen, die mit Beschwerden auf Ozonlagen reagieren, sich möglichst nicht am Mittag oder Nachmittag sportlich zu betätigen. Auch empfindliche Kinder sollten sich an heissen Nachmittagen nicht zu sehr anstrengen. Pauschale Empfehlungen gibt es jedoch nicht. Jeder Mensch reagiert anders.

Sind Kinder besonders betroffen?

Kleinkinder bis zum 5. Altersjahr leiden besonders unter schlechter Luftqualität und anderen Umweltfaktoren, denn ihre Lungen sind noch nicht voll entwickelt und ihre Atemwege weniger widerstandsfähig als jene der Erwachsenen. Aus diesem Grund müssen Kleinkinder als Ozon-empfindliche Risikogruppe eingestuft werden.

Weitere Fragen und Antworten finden Sie auf unserer umfangreichen Dokumentation, welche Sie bei uns bequem als PDF downloaden können.





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